Besuch der SR-Technic in Kloten

Bei schönstem Morgenwetter trafen wir uns am 7. November 2015 beim Bahnhof Matzingen und bestiegen den Zug nach Frauenfeld. Auf Gleis Eins in Frauenfeld brauste bereits der Zug nach Kloten an. Eine ruhige Fahrt, vorbei an Dörfern und Wäldern, brachte uns still und bequem zum Flughafen Kloten. Voller Erwartungen wurden wir von Renate zum Treffpunkt beim Informationsstand geführt.

Nach kurzer Orientierung und Einführung von Herr Emil Maag über die Sicherheitsbestimmungen, ging es bereits los zur neuen Zuschauerterrasse. Natürlich mussten wir alle zuerst durch die Fluggast-Kontrolle. Alle metallischen Gegenstände, Handy, Taschen etc. mussten in einem Behälter deponiert und speziell kontrolliert werden. Danach ging es durch den Ganzkörper-Scanner, eine Kontrolle halt, die wie bei einem Fluggast üblich ist.

Kurz danach standen wir bereit auf der Terrasse, die von der sehr warmen Herbstsonne erwärmt wurde. Unser Begleiter erzählte uns bereits jetzt schon sehr viel über die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge. Im unteren Stock angekommen, begaben wir uns mit einer Besucherkarte und Warnwesten ausgerüstet, zum bereits wartenden Bus und fuhren zu den grossen Hallen der SR-Technic. Vor dem grössten Gebäude der Priora, stand dann auch eine alte Dame bereit, die es zu besichtigen gab. Die „super Conny“ wie sie liebevoll von Herrn Maag genannt wurde, unterscheidet sich in diversen Details zur normalen Conny. Besonders aber dadurch auffällig, weil sie einen dreiflügligen Propeller hat. Weiter ging es dann endlich in die heiligen Hallen. Zwischendurch wurden wir immer wieder informiert, welcher Flieger jetzt gerade von der Startbahn abgehoben hat und wohin dieser Vogel fliegen wird. Leider stand gerade keine Maschine in der Halle, die wir besichtigen durften. Jammerschade, wir waren alle mega enttäuscht, wurde doch im Beschrieb ausdrücklich davon geschrieben. Unser Führer probierte deshalb verzweifelt, die Gruppe von den diversen Triebwerken zu begeistern. Viele Details und Merkmale konnte er uns erklären. Im Groben hatte dann wohl jede und jeder von uns begriffen, wie so eine Monsterdüse funktioniert. Vorbei an Testkammer, Labor und Werkstätten bestiegen wir bald wieder den Bus, damit wir pünktlich auf der Zuschauerterrasse den A380 beim Start nicht verpassten. Mit dem Abheben des Riesenfliegers war dann auch die Führung zu Ende. Herr Maag musste sich vorgängig bereits schon verabschieden, weil die nächste Gruppe durch das Gelände geführt werden wollte.

Alles abgegeben bestiegen wir das Tram nach Glattbrugg. Kurze Zeit später genossen wir im RunWay34 unseren bestellten Apéro. Zufrieden über den wettermässig prachtvollen Tag, löste sich die Gruppe nach und nach auf und fuhr mit Tram und Zug in unterschiedliche Richtung neuen Zielen entgegen. Ein kleiner Teil der Besucher liess es sich aber nicht nehmen, beim Warten auf den Zug noch ein Bierchen beim Flughafen-Shopping zu geniessen. Die fröhliche Teilgruppe fuhr mit viel Witz und Humor direkt zum heimatlichen Matzingen zurück.

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Hans Isenegger
Interimspräsident